Presse
BSQBW Pressemeldung Nr. 13 vom 27. Januar 2012
Selbstbestimmt leben – oder fremdgesteuert?
Wollen Sie mit einer Kamera überwacht werden, damit im Falle eines Falles Hilfe rasch zur Stelle sein kann? Oder verletzt das Ihre Menschenwürde?
Mehr als 800 Experten aus Forschung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutierten am 24. und 25. Januar 2012 auf dem "Ambient Assisted Living" (AAL)-Kongress in Berlin die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft. Unter AAL versteht man Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die neue Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden, um die Lebensqualität für Menschen zu erhöhen.
"Wir wollen die Herausforderungen der alternden Gesellschaft meistern", sagte der VDE-Vorstandsvorsitzende Hans Heinz Zimmer bei der Eröffnung des Kongresses, der vom BMBF und vom VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik e.V.) zum 5. Mal veranstaltet wurde. Dazu gehöre, Menschen bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und den Alltag komfortabler, sicherer und energieeffizienter zu machen.
Deutschland wird bereits 2035 eine der ältesten Bevölkerungen weltweit haben. Damit verbunden ist ein deutliches Mehr an Pflegebedarf und Kosten. Entlastung bieten technische Assistenzsysteme - von Putzrobotern über Alarmsysteme bis hin zu telemedizinischen Systemen. Kommunen müssen altengerechte Wohn- und Infrastrukturen aufbauen. Mit altersgerechten technischen Assistenzsystemen lassen sich nicht nur Notfallsituationen erkennen und vermeiden. Mit einem effizienten Informations- und Prozessmanagement lassen sich beispielsweise auch die Früherkennung und die Prävention bei gesundheitlichen Problemen verbessern.
Um AAL-Effizienzpotenziale für das Gesundheitswesen zu nutzen, sind vor allem Breitbandverbindungen in jeden Haushalt, neuartige Roaming-Konzepte und eine verlässliche Qualität von Diensten sowie elektronische Akten für medizinische Informationen für jeden Bürger, die Abrechenbarkeit von telemedizinischen Leistungen und der konsequente Einsatz von medizinischen Standards auch in Forschungsprojekten erforderlich. Bei den technischen Grundlagen für IT im AAL-Umfeld liegen die wesentlichen Herausforderungen in der Unterstützung einer vollständigen Kette der Informationsverarbeitung von der sensorischen Erfassung über Sensordatenfusion und die Rechenleistung bis hin zum Energieverbrauch und zur Betrachtung der Wirtschaftlichkeit der technischen Infrastruktur.
Die Technologien hierfür sind da. Die Herausforderung liegt in der Interoperabilität von Endgeräten. Damit sich Teilkomponenten vergleichen, kombinieren, austauschen und nachrüsten lassen, sind spezifische Normen und Standards erforderlich. Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Kommission Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik im DIN und VDE (VDE|DKE) die Deutsche Normungs-Roadmap AAL erarbeitet. Sie soll die Entwicklung und Umsetzung von AAL-Anwendungen beschleunigen.
Im Umfeld der Veranstaltungen äußerte sich der Vorsitzende der Bayerischen Stiftung für Qualität im Betreuten Wohnen, BSQBW e.V., Hans-Herbert Holzamer, dass "sich auch die wünschenswerteste Unterstützung an dem Scham- und Würdegefühl der Menschen orientieren" müsse. Dieses unterliege sicherlich "kulturellen und zeitabhängigen Schwankungen." Aber eine ständige Überwachung durch Kameras scheide für ihn aus. Gefordert seien Systeme, die sich nur dann einschalteten, wenn Gefahr im Verzug sei, sonst aber "unauffällig im Hintergrund blieben."
BSQBW Pressemeldung Nr. 12 vom 8. März 2011
Weiche Faktoren
Die BSQBW e.V, will evaluieren, welche weichen Faktoren eine Wohnanlage als lebenswert erscheinen lassen. Die Erkenntnisse will sie den von ihr zertifizierten Wohnanlagen zugute kommen lassen. Als Basis sollen allgemeine Erkenntnisse und eine eigene Befragung dienen. Entsprechende Beschlüsse wurden im Rahmen eines Besuches des "Stadtgarten im Isartal" in Wolfratshausen gefasst.
BSQBW Pressemeldung Nr. 11 vom 7. März 2011
Neuer Vorstand
Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung der BSQBW e.V. am 08. Dezember 2010 wurde ein neuer Vorstand für die Dauer von einem Jahr gewählt: Hans-Herbert Holzamer als 1. Vorstand und Geschäftsführer, zu weiteren Vorstandsmitgliedern Frau Esther Niederhammer, Journalistin und Autorin , Frau Friederike Weiss, Steuerberaterin und Herr Markus Donhauser, Architekt.
BSQBW Pressemeldung Nr. 10 vom 9.12.2009
Neuer Vorstand
Die Bayerische Stiftung für Qualität im Betreuten Wohnen BSQBW e.V. hat auf ihrer letzten Vereinssitzung einen neuen Vorstand bestimmt: 1. Vorsitzender ist Hans-Herbert Holzamer, Journalist, 2. Vorsitzende ist Markus Donhauser, Architekt in Regensburg, 3. Vorsitzende ist Friederike Weiss, Steuerberaterin in Nussdorf.
BSQBW Pressemeldung Nr. 9 vom 12.10.2009
Stadtgarten im Isartal erhielt Gütesiegel
Dem „Stadtgarten im Isartal“ in Wolfratshausen ist am 29. September 2009 das Qualitätssiegels der Bayerischen Stiftung für Qualität im Betreuten Wohnen, BSQBW e. V. verliehen worden. Zahlreiche Festredner, darunter Peter Plößl, Bürgermeister der Stadt Wolfratshausen, Ministerialdirigent Franz Wölfl, Leiter der Abteilung III, „Generationen, Frauen, Sozialversicherung“ im Sozialministerium des Freistaates Bayern und Hans-Herbert Holzamer, Vorsitzender BSQBW e.V., hoben nicht nur die Bedeutung dieser Wohnform hervor, „soviel Freiheit wie möglich, soviel Schutz wie nötig“ (Wölfl), sondern lobten die im Stadtgarten realisierte Qualität. Es sei eine „fröhliche, lichte Stimmung“ geschaffen worden, so der Vertreter der Stadt, Plößl. Alfred Haun, der Bauherr des „Stadtgarten im Isartal“, nahm’s zufrieden zur Kenntis, bevor Pfarrer von Bonhorst und Pfarrer Gruberden der prämierten Anlage den kichlichen Segen gaben.
BSQBW Pressemeldung Nr. 8 vom 5.7.2009
Neuer Vorstand
Die Bayerische Stiftung für Qualität im Betreuten Wohnen BSQBW e.V. hat auf ihrer letzten Vereinssitzung einen neuen Vorstand bestimmt: 1. Vorsitzender ist Hans-Herbert Holzamer, Journalist, 2. Vorsitzende ist Silke Stadler, Dipl.-Ing. Architektin, Dipl.-Wirtschaftsingenieur und Vereidigte Sachverständige der Regierung von Oberbayern für barrierefreies und rollstuhlgerechtes Bauen und Wohnen, München, 3. Vorsitzende ist Markus Donhauser, Architekt in Regensburg.
Artikel in der Wochenzeitung "Hallo" vom 23.10.2008
Auf "Herz und Nieren"
Bogenhausen: CosimaGarten als erste Senioren-Wohnanlage in München mit begehrtem Siegel
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Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 17.9.2008
Qualitätssiegel für Senioren-Wohnanlage
Der "Cosima Garten" hat als erste Senioren-Wohnanlage Münchens das Qualitätssiegel der Bayerischen Stiftung für Qualität im betreuten Wohnen erhalten.
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Artikel in der Abendzeitung vom 13./14.9.2008
Siegel für CosimaGarten
Die Bogenhausener Seniorenwohnanlage der BAYERNAREAL wurde für ihre hohe Qualität ausgezeichnet.
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BSQBW Pressemeldung Nr. 7 vom 5.8.2008
CosimaGarten am 9. September
Die Siegelverleihung für den CosimaGarten in München soll nunmehr am 9. September 2008 stattfinden. Voraussetzung ist ein positives Votum der BSQBW e.V. Hierfür wird das Ergebnis einer abschließenden Begutachtung die Grundlage bilden, mit der heute der Lehrbeauftragter für alten- und behindertengerechtes Bauen an der TU München Dipl.- Ing. Lothar Marx beauftragt worden ist.
Verantw. i.S. des Presserechts:
Hans-Herbert Holzamer
1. Vorsitzender BSQBW e.V.
